Einblick

EIN BLICK Kundenmagazin November 2017 INHALT 2 Immuntherapie bei Krebs 4 Digitale Gesundheitsangebote 5 Tinnitus: Das Klingeln im Ohr 6 Neues Borschürenangebot: »Superfoods« Social Media im ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzern 7 Krankentagegeld schützt vor Einkommensverlust Rechnungs-App: Jetzt für alle Dokumente 8 Für Ihre Unterlagen: Änderungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen Liebe Leserinnen und Leser, für viele Menschen mit schweren oder chronischen Erkrankungen bringen neue medizinische Therapien auch neue Hoff­ nung – wenn schon nicht auf Heilung, dann doch zumindest auf Linderung. Besonders gilt dies für Krebserkrankungen, die auch im 21. Jahrhundert für die Medizin eine große Herausforderung darstellen. Neue Perspektive in der Krebstherapie Einer der renommiertesten deutschen Onkologen, Professor Michael Hallek, Mitglied der Beiräte der ALTE LEIPZIGER Leben und der HALLESCHE, hat sich für diese Ausgabe unserer Kundenzeitschrift EINBLICK zu einem Interview zur Ver­ fügung gestellt. Der erfolgreiche Forscher und Mediziner gibt uns seine persönliche Einschätzung zu neuen Verfahren der Gen­ und insbesondere der Immuntherapie. Dabei zeigt er auch bestehende Grenzen auf. Denn obwohl die Medizin mittlerweile individualisierte Therapien zur Verfügung stellt, sind wir von einem »Wundermittel« in der Krebstherapie noch entfernt. Gerade im Zusammenhang mit innovati­ ven Behandlungen stellen sich viele Fragen: Wie ist die therapeutische Wirkung, sowohl kurz als auch langfristig? Wie steht es mit den Nebenwirkungen der Behandlung? Nicht zuletzt stellt sich immer auch die Frage nach der Zulassung und der Finanzierung der Behandlungen. Bundestagswahl: Stabilität für die private Krankenversicherung Traditionell sichert der Sozialstaat seine Bürger gegen Arbeitslosigkeit, Krankheit und andere Risiken ab. Im Bereich der Gesundheitskosten hat sich das duale System mit gesetzlicher und privater Ab­ sicherung bestens bewährt. Das sehen viele Menschen so und vermutlich spielte deshalb das Gesundheitswesen im letzten Bundestagswahlkampf keine große Rolle. Für die private Krankenversicherung (PKV) bedeutet das Wahlergebnis Stabilität. Und für das Gesundheitssystem stellt die PKV eine elementare Säule dar, die allen Zugang zu einem stabilen und leistungsstarken Gesundheitswesen ermöglicht. Trotzdem habe ich Wünsche an die Politik: Ich hoffe beispielsweise, dass beim Wech­ sel des Versicherungsunternehmens durch langjährig Versicherte keine Verwerfun­ gen für die Beiträge unserer Versicher­ ten durch eine fehlerhafte Mitnahme der Altersrückstellungen entstehen. Dies würde die Solidarität innerhalb des Ver­ sichertenkollektivs gefährden. Außerdem müssen zwangsläufige Beitragsanpassun­ gen in kleineren Schritten als bisher möglich sein – dies wäre im Sinne unserer Kunden und würde dazu beitragen, die private Krankenversicherung realistischer zu bewerten. Herzliche Grüße aus Stuttgart Dr. Walter Botermann Vorsitzender des Vorstands Leistungsstarkes Gesundheitswesen

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