Einblick

08 VERTRAGLICHES W 544a – 11.16 ■ Für gezielte Behandlungen im Ausland werden die Kosten für eine adäquate Behandlung in Deutschland bezahlt. Mehrkosten für die Heilbehandlung im Ausland gibt es nur in ganz bestimmten Ausnahmesituationen. Dies wird für Ver- tragsgrundlagen (Tarifbedingungen der Krankheitskosten- Vollversicherung (TB/KK)) vor dem 01.01.2009 klargestellt. In TB/KK mit Stand ab 01.01.2009 ist dies bereits umgesetzt. I. Änderung für Bestandsversicherte, deren Vertragsgrundlage TB/KK einen Stand vor 01.01.2009 hat, zur Klarstellung bei gezielter Behandlung im Ausland. Geregelt wird dies in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung – Teil II Tarifbedingungen (TB/KK) § 5 Einschränkung der Leistungspflicht Teil II 5a) Keine Leistungspflicht besteht für Mehrkosten einer Heil- behandlung im Ausland, sofern der Versicherte zum Zwecke der Heilbehandlung ins Ausland gereist ist. Als Mehrkosten gelten dabei die Kostenanteile der Behandlung im Ausland, die die tarif- liche Leistung für eine adäquate Behandlung in der Bundesrepublik Deutschland übersteigen. b) Die Kürzungsbefugnis gemäß § 5 (5a)) der Tarifbedingungen gilt entsprechend für Entbindungen. Ist ein Elternteil Staats- angehöriger des Aufenthaltslandes, entfällt diese Einschränkung, sofern der Versicherungsnehmer die Staatsbürgerschaft nachweist. c) Bei einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung im Aus- land, die in der Bundesrepublik Deutschland nicht oder nur teil- weise durchführbar gewesen wäre oder für die der Versicherer die Kostenübernahme vor Reiseantritt schriftlich zugesagt hat, findet § 5 (5a)) der Tarifbedingungen keine Anwendung. d) Wenn im Rahmen eines Notfalles, also einer nicht planbaren Behandlung, ein ausländisches Krankenhaus die nächstgelegene geeignete Behandlungsstätte darstellt, findet § 5 (5a)) der Tarif- bedingungen ebenfalls keine Anwendung. II. Willenserklärungen und Anzeigen können Sie in Textform an die HALLESCHE richten. Geregelt wird dies in § 16 (AVB/KTAR, MB/KK, MB/KT, MB/PV, AVB/plusU), § 13 AVB/LR, § 14 AVB/URZ: ■ Willenserklärungen und Anzeigen können Sie in Textform – also ohne Unterschrift – an die HALLESCHE richten. Es reicht beispielsweise ein Fax oder eine E-Mail. ■ Das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wurde neu gegliedert. Dadurch ergeben sich Änderungen in den Bezügen auf verschie- dene Paragrafen. Inhaltlich gab es keine Änderungen. Den genauen Wortlaut der Änderungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) lesen Sie im folgenden Text. Willenserklärungen und Anzeigen Willenserklärungen und Anzeigen gegenüber dem Versicherer bedürfen der Textform Schriftform, sofern nicht ausdrücklich Textform vereinbart ist. bzw. § 15 AVB/plusZ: Was müssen Sie bei Mitteilungen an uns beachten? Richten Sie Willenserklärungen und Anzeigen, die den Vertrag betreffen, an uns in schriftlicher Form mit Ihrer Unterschrift. bzw. § 14 AVB/ZV: Wie muss eine Mitteilung aussehen, die Sie an uns richten? Willenserklärungen und Anzeigen uns gegenüber bedürfen der Textform Schriftform, sofern wir nicht ausdrücklich Textform ver- einbart haben. III. Das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wurde neu geglie­ dert. Dadurch ergeben sich Änderungen in den Bezügen auf verschiedene Paragrafen. Inhaltlich gab es keine Änderungen. Bedingungen VAG alt VAG neu MB/KK Teil I § 1 Abs. 6 MB/KK Teil I § 8 Abs. 6 § 12h § 153 MB/KK Teil II § 8a Abs. 1 Sonderbedingungen für die große bzw. kleine Anwartschaft Nr. III.1. § 12 Abs. 4a § 149 MB/KK Teil II § 8a Abs. 1 § 12e § 338 MB/KK Teil II § 8a Abs. 1 MB/PV Teil II § 8a Abs. 1 Sonderbedingungen für die modi­ fizierte Beitragszahlung (MBZ flex ) Nr. 3.2 und 4.1.2 § 12a § 150 MB/KK Teil I § 13 Abs. 8 § 12 Abs. 1 § 146 Abs. 1 Den Änderungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingun­ gen hat der unabhängige Treuhänder zugestimmt. Nachtrag zum Versicherungsvertrag (Änderungen sind grau hinterlegt hervorgehoben) Bitte zu Ihren Versicherungsunterlagen nehmen Änderungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen

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